Infinity

Infinity – “Der Zugang zu etwas neuem” Ein Einführungs-Battlereport ​

Und wieder mal hat es im Diceillas Battledome gekracht…diesmal so richtig!

Aber fangen wir mal von vorne an. Und das eigenltich sogar sprichwörtlich. Dieses Jahr, wie ich im Blogbeitrag “Winter is Coming…” ja bereits mitgeteilt habe, wollten wir dieses Jahr als das unendliche – INFINITY THE GAME – Jahr ausrufen.
Wir haben mit Code One und auch mit N4, der neuestes und aktuellen Version von Infinity ja schon ein paar Probespielchen gemacht, jedoch nie richtig, mit Mission, Nebenmission und vielen Regeln. Und Genau das sollte an jendem Abend anders werden…

So haben wir also beschlossen N4 mal richtig zu knacken und eben damit auch gleichzeitig den “Zugang zu etwas neuem” – Sprich die ITS 12 (aktuelle Turnier-Missionen) Mission “Acquisition” mit allen Nebengeräuschen austragen. Gut, das ich uns noch nach wie vor als komplette Einsteiger bezeichnen würde, haben wir kurzerhand entschlossen das wir wirklich nur 150 Punkten Armeen aufeinander treffen lassen. Überlichweise spielt man Infinity the Game mit 300 Punkten.

Anfänglich haben wir schon zweifel gehabt ob man mit dieser Punktezahl wirklich ein ordentliches Spiel machen kann. Aber, hey Leute, ich sags euch! Macht das unbedingt auch, probiert es, es hat einfach richtig Spaß gemacht und es gab einfach wirklich geilen Scheiss beim Spielen!

Und es überfordert einem nicht komplett am Anfang soviel kann ich euch versprechen.

Nungut, gesagt getan, Listen wurden gebaut, ich für meine Nomaden, und Gregor für seine Aleph. Beide Listen natürlich Vanilla (bei 150 Punkte macht ein Sektor kaum sinn)...and we prowdly present

Nomads - Vanilla
Hackerlastige Liste

Aleph Vanilla
ähm...ich probier einfach mal...

Der Spielbericht

Prolog:

Nungut, ich werde hier nur Stichworthaltig das Spielgeschehen schildern, da ein wirklich Kampfbericht anhand Fotos kaum zu bewerkstelligen ist und ich dann eher einen Roman schreiben müsste. Aber ich versuche das in Zukunft in der Art fortzuführen. Kommentare sind gerne gesehen. Wir machen das auch zum ersten mal.

Die Misson: Acquisition (ITS 12)

Gregor gewann den Lieutenand-Wurf und entschied sich für die Aufstellungszone und wer begann aufzustellen. So war ich jede Runde als erstes dran. Eigenltich schlecht, da es hieß zuletzt an einem der Missionsziele (die Antennen und den Pod) dranzustehen und diese aktiviert zu haben. Zudemm nutzte er die Taktische Nutzung der Comannd Tokens und stahl mir in der ersten Runde 2 Order…autsch!

Runde 1:

Berni:
Ziel für mich war als erstes die Repeater, sogennante Pitcher meines Moderators auszulegen, das gelang mir eigenltich nicht richtig, da ich heute (wie sich herausstellte fast den ganzen Abend) schlecht würfelte. Aber nach der 3ten Order hat es dann geklappt, so blieb mir eigenltich nur noch ein irreglärer Order einer meiner Morlock der zuvor mit seinem Blutrausch (Impetuous Order) nach vor geprescht war und ich weiters nochmal sicher ohne Aro’s richtung gegnerische Zone auf der rechten Flanke hingebracht habe.  Durch einen umgewandelten Irregurlären Befehl habe ich noch den FastPanda vom Interventor in Richtung linke Antenne ausgesendet um so möglichst ein breites Hackingfeld abzudecken. Aber das wars dann auch schon wieder durch den Order-Klau.

Gregor:
Mann, diese Sichtlinien in Infinity machen einen Fertig!! *hust* Klar habe ich übersehen das aus meiner Sicht der Sniper bzw. der Myrmdon auf dem Dach überhaupt keine Sicht auf Zoe & Pi-Well hat, aber da musste ich bitter enttäuscht werden. Denn man wird bitter bestraft wenn man nicht das Spielfeld von allen Seiten erkunded. Knallhart diesen Faux-Pas ausgenutzt wurde mein PI-Well und natürlich der freistehenden Morlock auf der linken Flanke ohne Mühe aufgeknackt. Zudemm schoss er auch noch meinen süssen Panda-Bären ab – ihm störte wohl die Repeater-Sache ein bisschen harhar – Dann wollte er es wissen und preschte mit seinem Devabot auf der rechten Flanke Richtung meiner Morlock-Tussi….au weh, beide hatten Template Waffen...somit war mir klar, das wars für beide zu hoher Wahrscheinlichkeit. Und so war es dann auch, Doble-Knockout. Viel mehr...whooot…war doch eh genug….ist aber nicht passiert.

Bei der “Zustands-Phase” sogenannten States Phase konnte ich jedoch zum Glück, durch Metachemistry am Anfang des Spiels erwürfelt, den Skill Regeneration anwenden und die Morlock-Dame wieder hochheilen!!! Heureka…ab da war es klar, Runde 2 kann kommen! DAS wird ein spass!!

 

Runde 2:

Berni:

Die erste Runde lief ja ned so berauschend für mich, aber dann gings los. Mit meiner Morlock-Dame bin ich durch den Erfolg gleich mal mit dem Blutrausch Befehl vorgeprescht und hab meine Chainrifle ausgepackt um somit 2 Fliegen mit einer Klatsche zu zermatschen! Glück gehört natürlich auch dazu, der Sniper verfehlte und auch der Lieutenant verpatzt seinen Ausweich-Wurf (wie sich  am Anfang von Gregors nächsten Spielzug herausstellte – denn vorher muss er es nicht kundtun) Beide gingen Bewusstlos! Yeah was für ein Start! Da komm ich gleich selbst in den Blutrausch.

Gut, ich startet mit meine regulären Order, und wie es das spiel wollte, mit 12 Würfel (bei 3 Order) konnte Kriza Boracs es erst schaffen den hinter dem Geländer kauernden Dakini Tacbot einzuäschern. Was mir dann jedoch gekglückt ist, ist das gegnerische HVT mit Zoe abzzuscannen!

Yeah Nebernziel erreicht!! 1-0 für mich.

Gregor:
Sichtlich geschockt von diesem Zug, musste erstmal umplant werden. Da aber der Lieutenant gefallen ist, wurde jeder seiner Einheiten Irregulär und so blieb ihm nix anderes übrig als seine Command tokens einzusetzen um ein Modell öfters zu aktivieren.

Gesagt getan. Auf einmal landete eine versteckte Einheit, ein Ekdromos, einen Luftlander-Trupp hinter meinen Moderator direkt bei mir zu Hause – oooh graus, ich hatte einfach nicht gut abgedeckt – ich dummes A….

Mir glückte jedoch der Reaktionswurf und so konnte ich zumindenst Auweichen um meine Ausrichtung zu ändern. Gut, Gregor lies sich davon nicht aufhalten und gab seinen nächsten umgewandelten Befehl aus um den Moderator einzuschenken. Der jedoch reagierte mit einem Funkruf an die befreundeten Einheiten da er sichtlich dem Nahkämpfer unterlegen war.
Puh abermals Glück gehabt…Auf einmal würfel ich wieder wie ein Musterschüler…

Jetzt konnte sich jeder in seine Richtung drehen.  Sichtlich in Rage – oder war es eher Entrüstung geparrt mit etwas Verzweiflung- schnell das Salz in die Wunde! – attakierte er mittlerweile im Nahkampf gebunden nochmal und schaffte es auch, jedoch wurde er von Zoe isoliert, welche ja im Hackbereich war,  was ihm weitere Befehle untersagte.

So blieb ihm nur noch das Geschehen abzusichern und versetzte seinen Myrmidon in Deckungsfeuer um die Linke Flanke und das Zentrum abzusichern!

Ein extrem Guter Abschluss-Zug, weil es mir das leben weit mehr erschwert hatte um Punkte zu sammeln.

Runde 3:

Berni:
Mist, einfach zuwenige Befehle, Missionsziele noch immer so weit weg, und noch dazu ist die linke Flanke und die Mitte einfach gut abgedeckt, totales Risikomanagement ist also angesagt. Jetzt musste der Lieutenant her, der Interventor. Mit seinem Hacking Device Plus, programmierte er sich einfach mal eine Verkleidung so das Feindliche Ziele ihn nicht angreifen können und erstmal erkennen müssen das er ein Feind ist. Gesagt getan auf zur linken Antenne, schön in Deckung gekrochen und somit Siegpunkt Nr. 2 in Aussicht,  insfofern nicht ein gegnerischen Modell sich auch noch dort hinstellen kann. Damit nun der gegnerische Myrmidon-Hacker nicht auf dumme Gedanken kommt, hab ich mit meinem letzten Order Kriza in Deckungsfeuer begeben um die Linke Flanke abzusichern.

Gregor:

Es brennte, einfach alles, ob Zwiebel in den Augen gekommen waren oder nicht, es brennte!

Ein isolierter Trupp, nur noch wenige Befehle nutzbar, und diese scheiss Antenne war einfach noch ca. 10 Zoll weg. Da hieß es jetzt jeder Befehl muss sitzen, einmal schnurstracks hin, jeweiligen Angriffen erfolgreich ausweichen und dann nochmal hin und erfolgreich hacken. Extrem schwieriges Unterfangen.

Nungut, es war die einzige Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden, denn dann würde es rein rechnerisch  2:1 stehen und nicht 0:2

So wagte Gregor seinen letzten Stunt, wobei der 1 Befehle aufging, da Kriza Borac einfach ein Nasebohrer ist und lieber Vögel abschiesst als den gegnerischen Hacker.

Aber dann war es soweit, die Stunde der Warheit kam und Kriza erledigte den Hacker mit einem knallharten Kopfschuss…*tschaka! du schaffst es nicht!*

Somit war die Schlacht geschlagen und die Nomaden konnten den Sieg mit 2:0 heimbringen.

Fazit:
Wir waren im Chor! Das Spiel war einfach Hammer!
Auch wenn man nur 150 Punkte spielt. Auf dem richtigen Gelände, mit ein wenig Geduld und auch ausprobieren macht das Spiel einfach so richtig viel Laune. Und man lernt wesentlich leichter wenn man nicht 10 Optionen mehr hat, als man eh schon hat.

Ich hoffe euch hat das Lesen spaß gemacht. Würd mich freuen wenn ihr diesen Beitrag und den damit verbundenen Aufwand auch mit einen Kommentar honoriert, uns folgt und eventuell den RSS Feed aboniert. So kommt dann sicher auch mehr davon. In diesem Sinne, fröhliches Würfeln!

Greetz, Bernhard aka Maniac-Eye

3 thoughts on “Infinity – “Der Zugang zu etwas neuem” Ein Einführungs-Battlereport ​

  1. Sehr schöner Bericht! Man kann richtig rauslesen das ihr Spaß hattet und das ist die Hauptsache!
    Infinitiy lebt von solchen heroischen und filmreifen Aktions!
    Weiter so und hoffentlich bis bald mal (wenn Corona überstanden ist) auf einem Turnier! 🙂

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